Sechst- und Siebtklässlern gelingt der erneute Gesamterfolg bei "Jugend trainiert für Olympia"

Hage/Norden/Emden.Seit vielen Jahren nehmen Auswahlmannschaften der KGS Hage-Norden an der bundesweiten Schulsportveranstaltung "Jugend trainiert für Olympia" teil. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Tischtennisspieler, die auch in diesem Jahr beim Kreisgruppenentscheid in Emden-Borssum unter der Betreuung von Lehrkraft Christian Friesenborg und Schulbegleiter Christian Ulm für Furore sorgten. Gleich drei männliche Teams von den Jahrgängen sechs bis neun stellte die KGS bei diesem Wettkampf um die Qualifikationsplätze für den Bezirksentscheid im Februar.
Die stärksten Gegner der Schüler aus Hage und Norden waren die gastgebende Oberschule Borssum und das Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer. Zu Beginn schienen die Schüler der Gesamtschule in allen drei Wettkampfklassen eine Favoritenrolle einzunehmen. Am Ende war es, trotz der herausragenden Leistungen der älteren Teams, nur den jüngsten Schülern aus dem sechsten und siebten Jahrgang vorbehalten ganz oben auf das Siegertreppchen zu steigen. Die elf- bis zwölfjährigen Schüler der KGS spielten im Finale gegen die Oberschule Borssum ganz groß auf und stellten ihre spielerische Klasse von Anfang an unter Beweis. Die Jungen aus Hage und Norden siegten klar mit 5:0 und verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr in der Wettkampfklasse IV: Damit wird die sechsköpfige Schülermannschaft erneut am Bezirksentscheid in Februar teilnehmen, wo die besten Schulteams aus dem gesamten Weser-Ems-Bereich auf die Sechst- und Siebtklässler warten werden.



Über 400 Schüler bei Sportbegegnung „Norden-Veendam“ aktiv

Norden/sja -  Das Eis war schnell gebrochen. Als sich die Fünft- und Sechstklässler aus Hage und Norden beim Fußball-Turnier in der BBS-Halle ihre Mitschüler aus den Niederlanden zum ersten Mal trafen, um sich ihrem Übernachtungsgast vorzustellen, reichten oftmals ein paar Brocken Deutsch, teilweise gemischt mit Plattdeutsch oder Englisch,  um sich zu verständigen – und schon herrschte ganz besondere eine Erleichterung, die sich deutlich in den Gesichtern der Kinder widerspiegelte. Die Berührungsängste schwanden anschließend beim gemeinsamen Sporttreiben noch mehr, sodass der Sinn und Zweck dieser im Nordwesten einmaligen mehrtägigen Sportbegegnung „Norden-Veendam“ schon wieder voll erfüllt war. Über 400 Schüler aus Hage und Norden und eben aus dem niederländischen Veendam sorgten bei der mittlerweile 19. Auflage dieser Begegnung dafür, dass Sport verbindet.

60 Schüler aus der niederländischen Gemeinde Veendam in der Provinz Groningen waren von Mittwoch bis gestern zu Gast bei  Kindern und Jugendlichen KGS Hage-Norden und der Oberschule Norden, um tagsüber gemeinsam Sport zu treiben  und – dies war für alle noch wichtiger –  neue grenzüberschreitende Freundschaften zu knüpfen. Die Abende wurden gemeinsam in den ostfriesischen Familien verbracht, die sich wieder sehr viel einfallen ließen, um bei ihren niederländischen Übernachtungsgästen ein mögliches Heimweh erst gar nicht aufkommen zu lassen. „Wir hatten wieder zwei tolle Jungs bei uns zu Gast. Der Austausch ist zwar sehr anstrengend, aber er könnte von unserer Seite viel länger gehen“, sagte eine begeisterte Mutter, die schon zum zweiten Mal zwei Veendamer Schüler aufgenommen hatte.

Auch Lehrer Ude Goeman als Sprecher des Norder „Veendam-Teams“ war sehr zufrieden:  „Es war wieder für alle eine tolle Erfahrung. Es gab kaum Verständigungsprobleme. Die Veendamer Kinder waren gut untergebracht und in den Familien wurde viel gelacht. Tagsüber gab es bei den vielen Sportveranstaltungen keinerlei Komplikationen.“

Der seit Anfang der 90er-Jahre stattfindende grenzüberschreitende Austausch findet im jährlichen Wechsel statt. Er zählt zu den ganz wenigen mehrtätigen sportlichen Begegnungen, die es im Nordwesten noch gibt. Der beliebte Sportvergleich gilt jährlich als ein Höhepunkt im Schulleben der drei beteiligten Bildungseinrichtungen.

Während der Begrüßungsveranstaltung am Mittwoch in der Aula der KGS-Außenstelle Norden betonten Vertreter aus Politik, Verwaltung und den jeweiligen Schulleitungen aus beiden Ländern nicht nur den internationalen Charakter und die Sportlichkeit des Austauschs, sondern auch, dass die Gastfreundschaft der Gastfamilien und die Entwicklung von Freundschaften mindestens genauso wichtig seien. 

Nach der Begrüßung am Mittwochvormittag ging es am Mittwochnachmittag und am Donnerstagvormittag im Rahmen der verschiedenen Turniere und Workshops in den Hallen in Norden und Hage dann ordentlich zur Sache – und das jederzeit mit vollem Einsatz und vor allem fair. Zum Programm gehörten Hallenfußball, Uni-Hockey, Basketball und Völkerball. Auch ein Tanz-Workshop wurde von den Schülern fleißig angewählt. Die Tänzerinnen präsentierten am Ende den zahlreichen begeisterten Eltern und Mitschülern ihre neu erlernten Tänze.

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Erstmals angeboten wurde Bogenschießen und ein „Boot-Camp“ (Fitness-Parcours). Die beiden größten Teilnehmerfelder verzeichneten die Völkerball- und Fußballturniere. Beim Völkerball in der Hager Dreifachsporthalle setzte sich bei den Mädchen der Gastgeber, KGS Hage, durch. Bei den Jungen siegte die Vertretung der KGS Norden. In der BBS-Halle in Norden ermittelten die Fußballer ihre Sieger: Dabei gewannen die Gäste aus Veendam das Turnier in der Mädchen-Konkurrenz, während bei den Jungen die favorisierten Veendamer im Finale knapp im entscheidenden Neunmeterschießen den stark aufspielenden Sechstklässlern aus Hage unterlagen. In der Halle der Oberschule standen für elf Mixed-Teams die Partien der Basketballer auf dem Programm. Am Ende siegte das Team der KGS Norden I gegen die Vertretung der KGS Norden II in einem packenden Finale mit 7:5. Einen Sieg der Gäste aus Veendam gab es dagegen beim Uni-Hockey in der Süderneulander Sporthalle. Die Mädchen aus Veendam waren ihren Gegnerinnen technisch deutlich überlegen und siegten klar.

Bei der gestrigen Verabschiedung der Veendamer Schüler und Lehrer flossen schließlich zahlreiche Tränen. Diese Emotionen der Kinder und Jugendlichen beim Abschied verdeutlichen, dass dieser besondere Schulaustausch zwischen Norden und Veendam auch 2020 wieder weitergeführt werden sollte – auch wenn er für Gasteltern und die Lehrkräfte des Norder „Veendam-Teams“ viel zusätzliche Arbeit bedeutete.


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KGS Hage beteiligt sich am Freitag am 16. Bundesweiten Vorlesetag

Hage/sja - Deutschland liest vor und das auf Platt – in Hage zumindest: Am kommenden Freitag, den 15. November, teilen Schüler der KGS Hage im Rahmen des 16. Bundesweiten Vorlesetages ihre Lesefreude mit  Kindern und Jugendlichen anderer Schulen. Deutschlands größtes Vorlesefest hat das Ziel, die Lesefreude zu wecken und ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen zu setzen. Die Schüler der Klasse 8a wollen an diesem Aktionstag plattdeutsche Texte lesen. Neben Schulen wird am Freitag auch in Kindergärten, Seniorenheimen und Mehrgenerationenhäusern, Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen Aktionstag vorgelesen

Die Regionalsprache Niederdeutsch steht an diesem Aktionstag nicht nur in der Klasse 8a auf dem Stundenplan. In mehreren Schulen in ganz Niedersachsen wird am Vorlesetag auf Platt vorgelesen – schließlich heißt es „Platt is cool“. Die Hager KGS ist eine von zahlreichen Schulen in Niedersachsen, die sich an einer „Lesestafette Plattdeutsch“ beteiligen. Von der Nordseeküste bis zum Harz und zurück lesen Schüler aller Schulformen und Altersstufen in ihrer Regionalsprache. Die Texte haben die Schüler aus Hage teilweise schon beim Plattdeutschen Lesewettbewerb vorgetragen oder neu ausgewählt. Aber auch die beiden Lehrer Imke Schöneboom und Stefan Janssen sind als Vorleser auf Plattdeutsch dabei. Jeder der „Lesestafetten-Schulen“ liest 15 bis 30 Minuten und übergibt dann per Telefon die Plattdeutsche Lesestafette an die nächste Schule weiter.


Grenzenloses Sporttreiben: Schüler heißen Veendamer willkommen

60 Jugendliche aus den Niederlanden zum mehrtägigen Schüleraustausch zu Gast

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Norden/sja - Zu einer ganz besonderen sportlichen Veranstaltung werden sich am Mittwochvormittag wieder 60 Schüler mit ihren Lehrkräften aus Veendam in Richtung Norden machen. Die Heranwachsenden aus den Niederlanden nehmen bis Freitag an der traditionellen Sportbegegnung zwischen den Städten Norden und Veendam teil.  Die grenzüberschreitende Begegnung gilt jährlich als ein Höhepunkt im Schulleben der an der Begegnung teilnehmenden Institutionen.

Schüler und Lehrer der Oberschule in Norden sowie von der Kooperativen Gesamtschule vom Standort Hage und von der Außenstelle Norden sind in diesem Jahr Gastgeber für ihre niederländischen Nachbarn. Das Sportkollegium des Ulrichsgymnasiums Norden hat sich vor zwei Jahren entschlossen, nicht mehr an diesem seit Anfang der 90er-Jahre stattfindenden Austausch teilzunehmen. Der Austausch findet im jährlichen Wechsel statt. Die Norder und Hager Schüler sind ab Mittwoch somit schon zum zwölften Mal Gastgeber für ihre Sportfreunde aus der niederländischen Gemeinde in der Provinz Groningen.

Zwei Nächte – bis Freitag – schlafen die niederländischen Schüler bei ihren ostfriesischen Gastfamilien. Somit werde die einzigartige besondere pädagogische und soziale Möglichkeit des Kennenlernens im Rahmen des Schulsports unterstützt, betont der Sprecher des Norder Veendam-Teams, Ude Goeman.  Tagsüber finden in diversen Hallen in Hage und Norden verschiedene Sportturniere statt. Neben den traditionellen Sportarten Uni-Hockey, Völkerball, Fußball, Tanzen und Basketball gehören in diesem Jahr auch Bogenschießen und ein „Bootcamp“ (Fitness-Training) zum sportlichen Angebot. Schulsport – einmal ganz anders also.

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Die Niederländer reisen mit zwei Bussen an und werden am Mittwochvormittag um 11.30 Uhr in der Mensa der KGS-Außenstelle in Norden offiziell empfangen. Neben KGS-Schulleiter Theo Wimberg werden auch Vertreter aus der Verwaltung mit Nordens Bürgermeister Heiko Schmelzle an der Spitze die Gäste aus dem Nachbarland begrüßen. Nach einem Snack beginnen um 14 Uhr die Sportturniere, die am Donnerstagvormittag fortgesetzt werden. Am Donnerstagnachmittag findet eine Disko im Norder Jugendhaus statt. Abends verbringen die niederländischen Schüler Freizeit in ihren ostfriesischen Gastfamilien, ehe die Veendamer am Freitagvormittag wieder zurückfahren.


Freiwillige nutzen Jahr zur Berufsorientierung

Tomke Janßen und Oliver Schmidt unterstützen Freizeitbereich der KGS Hage– Waffelverkauf für Projekt Paul21

FSJ1HAGE/MF – Als es zur großen Pause klingelt, wird die Schlange vor der Küche immer länger. Kein Wunder, denn hier ver- kaufen Oliver Schmidt, Tomke Janßen und Pascal Malinowski heute frisch gebackene Waffeln für einen guten Zweck. Alle drei unterstützen momentan den Freizeitbereich der KGS Hage; Oliver und Tomke als FSJ- und FÖJler, Pascal macht eine Aus- bildung zum Erzieher und ist als Praktikant für acht Wochen an der Schule. Gila Westerbur-Junk- mann und Tanja Schmik, die den Freizeitbereich betreuen, freuen sich über diese Hilfe bei ihrer Arbeit und sprechen über eine Bereicherung für beide Seiten.

„Die Erfahrung in der Schule hat mir viel gebracht“, bestätigt die 19-jährige Tomke Janßen. Schon bevor sie ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) anfing, engagierte sie sich im Bereich der Umweltpolitik, zum Beispiel in der Grünen Jugend Norden. Das Jahr an der KGS habe sie in ihrer Entscheidung bestärkt, auch weiterhin mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wol- len. Nach Ende des Schuljahres möchte die 19-Jährige Lehramt studieren. „Deutsch und Politik“, erklärt sie und fügt hinzu, dass sie fürs Studium am liebsten in Niedersachsen bleiben würde. Doch nicht nur für die Berufsori- entierung war das FÖJ gut: „Auch charakterlich habe ich mich wei- terentwickelt“, sagt Tomke Janßen. Vor dem freiwilligen Jahr sei sie sehr schüchtern gewesen, gibt sie zu. „Das ist inzwischen wesentlich besser geworden.“

Lehramt studieren will auch der 20-Jährige Oliver Schmidt. „Ich habe schon vor dem FSJ darüber nachgedacht, Lehrer zu werden, war mir aber nicht sicher, ob ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten kann“, erklärt er. Die Erfahrung an der KGS habe ihm viel ge- bracht und die Entscheidung erleichtert. Neben der Arbeit in der Schule mussten sowohl Tomke als auch Oliver verschie- dene Seminare belegen. „Bei mir gibt es fünf Pflichtseminare zu unterschiedlichen Themen“, berichtet der 20-Jährige. Im Angebot, das die KVHS vorhält, gab es auch die Möglichkeit, den Juleica-Schein zu machen. „Man tauscht sich bei diesen Seminaren auch viel mit an- deren FSJlern aus“, sagt Oliver Schmidt, der selbst die KGS in Hage besucht hat.

An seine ehemalige Schule kehrt auch Pascal Malinowski zurück – allerdings nur für acht Wochen. Der 21-Jährige macht eine Ausbildung zum Erzieher an der Conerusschule Norden. Für sein Praktikum hat er sich den Freizeitbereich der KGS Hage ausgesucht. „Ich wollte auch Erfahrungen im Arbeiten mit Jugendlichen machen“, sagt er.

Fsj 2Es klingelt und die erste große Pause ist vorbei. Mit dem Waf- felverkauf soll es in der zweiten Pause weitergehen. Der Erlös soll dem Filmprojekt über Paul Wenk, der Trisomie 21 hat, zugutekommen. Paul besucht derzeit die fünfte Klasse der KGS und ließ es sich nach dem Schwimmunterricht nicht nehmen, auch selbst noch bei den fleißigen Waffelbäckern vorbeizuschauen und mitzuhelfen. „Das soll keine einmalige Aktion sein, sondern wiederholt werden“, sagt Gila Westerbur-Junkmann. Man hat sich vorgenommen, 500 Euro für das Filmprojekt zu sammeln.

Auch im kommenden Schuljahr werden wieder FSJ- und FÖJ-Stellen angeboten. Interes- sierte können sich direkt in der KGS Hage informieren.


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Plattdüütsk-News

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Am Standort Norden wird in diesem Schuljahr in Sachen Plattdeutsch wieder einiges los sein. Ich werde in einer 5. Klasse Sport auf Plattdeutsch unterrichten und es gibt einen Wahlpflichtkurs Plattdeutsch in Jahrgang 8, bei dem es neben dem Spracherwerb auch Projektarbeit und Ausflüge in der Region geben wird. Der Kurs ist bereits mit 17 SuS gestartet. Für den September, der ja bekanntlich der Plattdüütskmaant ist, habe wurde für alle vier Freitage (Fredag is Plattdag) eine Plattdeutschaktion geplant. So wird es einmal eine Kinovorstellung zum kürzlich im Kino laufenden Film „Ritter Trenk up Platt“ im Hörsaal der Schule geben, hierzu wurde die Grundschule im Spiet eingeladen, mit denen die KGS langfristig in Sachen Plattdeutsch kooperieren will. Sie kommen mit einer 2. und einer 4. Klasse. Hinzu kommt eine 6. Klasse der KGS. Der WPK wird Einladungen auf Platt vorbereiten. Am 13.9. wird es ein Bosselangebot auf Platt in der Halle und auf dem Sportplatz mit Harald Saathoff vom Bosselverein Einigkeit Hage geben. Dieser schon mehrmals als Referent zu Gast und hat sich jetzt für den SWP Sport Jahrgang 5 etwas ausgedacht. Am 20.9. wird es „Rock auf Platt“ mit dem Förderschulkollegen Remmer Kruse geben, mit dem die KGS bereits im letzten Jahr unseren plattdeutschen Schulrap einstudiert hat. Er wird sein Projekt mit dem Musik WPK aus Jahrgang 7 machen. Am letzten Freitag im Monat wird der Leiter des Plattdeutschbüros Bernd Grünefeld mit meinem WPK Plattdeutsch Jahrgang 8 ein Filmprojekt machen. Ein Imagefilm für die KGS ist angedacht. Finanzielle Unterstützung bekommt die KGS vom Plattdeutschbüro und vom Förderverein der Schule. Und auch die Hauptstelle kann sich freuen, denn Stefan Janssen wird dort in Zukunft der Ansprechpartner sein und schon bald etwas ins Rollen bringen.....